5. Seemann

5. Seemann
Komm in mein Boot
Ein Sturm kommt auf
Und es wird Nacht

Wo willst du hin
So ganz allein
Treibst du davon

Wer hält deine Hand
Wenn es dich
Nach unten zieht

Wo willst du hin
So uferlos
Die kalte See

Komm in mein Boot
Der Herbstwind hält
Die Segel straff

Jetzt stehst du da an der Laterne
Mit Tränen im Gesicht
Das Tageslicht fällt auf die Seite
Der Herbstwind fegt die Straße leer

Jetzt stehst du da an der Laterne
Hast Tränen im Gesicht
Das Abendlicht verjagt die Schatten
Die Zeit steht still und es wird Herbst

Komm in mein Boot
Die Sehnsucht wird
Der Steuermann

Komm in mein Boot
Der beste Seemann
War doch ich

Jetzt stehst du da an der Laterne
Hast Tränen im Gesicht
Das Feuer nimmst du von der Kerze
Die Zeit steht still und es wird Herbst

Sie sprachen nur von deiner Mutter
So gnadenlos ist nur die Nacht
Am Ende bleib ich doch alleine
Die Zeit steht still
Und mir ist kalt
Kalt
Kalt
Kalt
Kalt

# Posté le dimanche 12 mars 2006 15:36

6. Du riescht so gut

6. Du riescht so gut
Der Wahnsinn
Ist nur eine schmale Brücke
Die Ufer sind Vernunft und Trieb
Ich steig dir nach
Das Sonnenlicht den Geist verwirrt
Ein blindes Kind das vorwärts kriecht
Weil es seine Mutter riecht

Ich finde dich

Die Spur ist frisch und auf die Brücke
Tropft dein Schweiß dein warmes Blut
Ich seh dich nicht
Ich riech dich nur Ich spüre Dich
Ein Raubtier das vor Hunger schreit
Wittere ich dich meilenweit

Du riechst so gut
Du riechst so gut
Ich geh dir hinterher
Du riechst so gut
Ich finde dich
So gut
So gut
Ich steig dir nach
Du riechst so gut
Gleich hab ich dich

Jetzt hab ich dich

Ich warte bis es dunkel ist
Dann fass ich an die nasse Haut
Verrate mich nicht
Oh siehst du nicht die Brücke brennt
Hör auf zu schreien und wehre dich nicht
Weil sie sonst auseinander bricht

Du riechst so gut
Du riechst so gut
Ich geh dir hinterher
Du riechst so gut
Ich finde dich
So gut
So gut
Ich steig dir nach
Du riechst so gut
Gleich hab ich dich

Du riechst so gut
Du riechst so gut
Ich geh dir hinterher
Du riechst so gut
Ich finde dich
So gut
So gut
Ich fass dich an
Du riechst so gut
Jetzt hab ich dich

Du riechst so gut
Du riechst so gut
Ich geh dir hinterher

# Posté le dimanche 12 mars 2006 15:38

7. Das alte Leid

Aus der Bohne und in das Licht
Ein Wesen mich zu gehen drängt
Für die selbe Sache und das alte Leid
Meine Tränen mit Gelächter fängt
Und auf der Matte fault ein junger Leib
Wo das Schicksal seine Puppen lenkt
Für die selbe Sache und das alte Leid
Weiß ich endlich hier wird nichts verschenkt

Aus der Bohne und in das Nichts
Weiß jeder was am Ende bleibt
Dieselbe Sache und das alte Leid
Mich so langsam in den Wahnsinn treibt
Und auf der Matte tobt derselbe Krieg
Mir immer noch das Herz versengt
Dieselbe Sache und das alte Leid
Weiß nur endlich

Ich will ficken
Ficken
Ficken
Ficken

Nie mehr
Nie mehr das alte Leid
Nie mehr
Nie mehr das alte Leid

Aus der Bohne und in das Licht
Ein Wesen mich zu gehen drängt
Für die selbe Sache und das alte Leid
Meine Tränen mit Gelächter fängt
Und auf der Matte fault ein junger Leib
Wo das Schicksal seine Puppen lenkt
Für die selbe Sache und das alte Leid
Weiß ich endlich

Nie mehr
Nie mehr das alte Leid
Nie mehr
Nie mehr das alte Leid

Nie mehr
Nie mehr das alte Leid
Nie mehr
Nie mehr das alte Leid

Nie mehr
Nie mehr das alte Leid
Nie mehr
Nie mehr das alte Leid
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# Posté le lundi 13 mars 2006 15:15

8. Heirate mich

8. Heirate mich
Mann sieht ihn um die Kirche schleichen
Seit einem Jahr ist er allein
Die Trauer nahm ihm alle Sinne
Schläft jede Nacht bei ihrem Stein

Dort bei den Glocken schläft ein Stein
Ich alleine kann ihn lesen
Und auf dem Zaun der rote Hahn
Ist seiner Zeit dein Herz gewesen

Die Furcht auf diesen Zaun gespießt
Geh ich nun graben jede Nacht
Zu sehen was noch übrig ist
Von dem Gesicht das mir gelacht

Dort bei den Glocken verbring ich die Nacht
Dort zwischen Schnecken ein einsames Tier
Tagsüber lauf ich der Nacht hinterher
Zum zweiten Mal entkommst du mir

Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei

Mit meinen Händen grab ich tief
Zu finden was ich so vermisst
Und als der Mond im schönsten Kleid
Hab deinen kalten Mund geküsst

Ich nehm' dich zärtlich in den Arm
Doch deine Haut reißt wie Papier
Und Teile fallen von dir ab
Zum zweiten Mal entkommst du mir

Dort bei den Glocken verbring ich die Nacht
Dort zwischen Schnecken ein einsames Tier
Tagsüber lauf ich der Nacht hinterher
Zum zweiten Mal entkommst du mir

Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei

Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei
Heirate mich
Hei, hei, hei

So nehm' ich was noch übrig ist
Die Nacht ist heiß und wir sind nackt
Zum Fluch der Hahn den Morgen grüßt
Ich hab den Kopf ihm abgehackt
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# Posté le mardi 14 mars 2006 12:13

9. Herzeleid

9. Herzeleid
B - Wahret - Ei - Nander
Vor - Herz - Leid
Denn - Kurz - Ist - Die - Zeit
Die ihr - Bei - Sammen - Seid

Denn - Wenn - Euch - Auch - Viele
Jahre - Ver - Einen
Einst - Werden - Sie - Wie - Minuten
Euch - Scheinen

Herzeleid
Herzeleid
Herzeleid
Herzeleid

Herzeleid

Herzeleid

B - Wahret - Ei - Nander
Vor - Der - Zwei - Sam - Keit

Herzeleid
Herzeleid
Herzeleid
Herzeleid

# Posté le mardi 14 mars 2006 12:28